Schon der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: "Deine Nahrung soll deine Medizin sein." Erst jetzt beginnt die moderne Medizin den Wert dieses einfachen Grundsatzes zu erkennen.
Was sind Vitamine und Spurenelemente, was bewirken sie?
Zu den unbedingt notwendigen Substanzen die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen zählen Vitamine und Spurenelemente. Diese sog. "Mikronährstoffe" (sie werden oft nur in winzigen Mengen benötigt) übernehmen in den Millionen von Zellen in unserem Körper außerordentlich wichtige Aufgaben. Unter anderem auch bei der Regeneration von Gelenkknorpel und sind so von großer Bedeutung bei der Arthrose.

Das Bild zeigt den schematischen Aufbau eines
gesunden Gelenkes,
welches im weiteren Ablauf durch Arthrose (Verschleiß)
zerstört wird.
Bei der Verschleißerkrankung kommt es zum schrittweisen Verlust der glatten Knorpeloberfläche der Gelenke und später zum Verlust der Knochensubstanz. Dadurch wird nicht nur die Belastbarkeit, sondern auch die reibungslose Funktion der betroffenen Gelenke beeinträchtigt. Die Häufigkeit der Erkrankung nimmt ab dem 55 Lebensjahr drastisch zu und stellt nach den Herz- Kreislauferkrankungen, die zweithäufigste Krankheit dar, die schwere und chronische Behinderungen verursacht. Am häufigsten sind die Hüft-, Knie- und Handgelenke, sowie der Nacken und die Lendenwirbelsäule betroffen.
Das Vitamin D ist z.B. in der Lage die Knochensubstanz wieder aufzubauen und ist wichtiger Bestandteil bei der Behandlung der Osteoporose (Knochenweiche), fehlt es in der Kindheit in der Nahrung kommt es zur Ausbildung einer Rachitis (kindliche Knochenweiche).
Spurenelemente und Mineralstoffe kommen im Körper des Menschen in kleinsten Mengen (Milligrammbereich) vor und sind z.T. lebensnotwendig. Hier die wichtigsten Eigenschaften im Überblick: Eisen (Mangel führt z.B. zu Leistungsschwäche), Jod (Mangel führt z.B. zu Schildrüsenfunktionsstörung), Kupfer (Mangel führt z.B. zu Blutarmut, Haarausfall), Molybdän (Mangel führt z.B. zu Karies, wirkt krebsfördernd), Magnesium (Mangel führt z.B. zu Muskelzittern, Krämpfe, Herzfunktionsstörungen, Übelkeit), Selen (Mangel führt z.B. zu Herzinfarkt, Rheuma), Zink (Mangel führt z.B. zu Depressionen, weiße Flecken der Fingernägel, Wachstumsstörungen) und Chrom (Mangel führt z.B. zu Nervenstörungen, Zuckerkrankheit).
Für den Knochen und die Gelenke besonders wichtig sind Vitamin D, Vitamin C, Kalzium, Magnesium, ebenso die Spurenelemente Kupfer, Zink und Bor.
